Bei meiner "Ohrfeigen Rudi Geschichte", und meinem “End Erlebnis" mit der Kirche als Mess, Diener früher,
da werden die Meisten ja allgemein dazu verleitet einfach nur zu denken. “Ach so eine Ohrfeige, die hat noch niemanden wirklich geschadet, die ist jetzt nun wirklich nicht so schlimm”.
Und nur die eine Ohrfeige alleine für sich selbst, ist auch meistens “tatsächlich nicht so schlimm in dieser Art und Weise, aber das Schlimme daran ist eben auch etwas ganz anderes” als rein physischer Schmerz. Und davon abgesehen war das selbstverständlich auch nicht der Einzige Punkt , der mich persönlich schon in jungen Jahren die katholische Kirche selbst, diesen Verein in dem man mich ohne mich jemals gefragt zu haben einfach angemeldet hatte, eben für mich selbst zu Hinterfragen. Und “ein Thema dabei, war selbstverständlich auch”, Geld und Gerechtigkeit, und die diversen “Chef’s, im Namen Gottes”, und alles…
Da werde ich auch noch mehr zu schreiben. Allerdings will ich hierbei jetzt mal etwas am Beispiel meiner Familie verdeutlichen, denn beim Thema Kindheit ist es ja generell oft so, dass Menschen die physische Gewalt durch Schläge, die physischen Verletzungen, “das Sichbare, als die schlimmste Art” des Missbrauchs von Kindern betrachten. Aber, wie bei Allem, “ganz so einfach ist das auch hierbei nicht, mit EINER Standard Bewertung”.
Ich persönlich, habe selbst nur einen einzigen konkreten Fall in meiner ganzen Kindheit erlebt, in dem ich wirklich “mal geschlagen wurde”. Es war meine Mutter, der Grund war ihre maximale Überforderung mit der Situation, und es ist bei einem Thema passiert, “bei dem man sich schämen muss, vor anderen”, wenn der eigene Teenager Sohn “so etwas machte, zusammen mit einem Kumpel”, und Geld unterschlug, das sie zufällig in einer Telefonzelle in einem Portemonaie gefunden hatten, und sie dann deswegen von der Mutter dieses Kumpels angerufen wurde. Knapp 400 Mark waren es und jeder von uns hatte “die Hälfte mitgenommen, um es erstmal zu Hause irgendwo zu verstecken”.
Ja, und das war dann so, dass meine Mutter als dann der Anruf von der anderen Mutter kam weil mein Kumpel Gino der Vollidiot das Geld nicht gut genug versteckt hatte und wir somit noch am gleichen Abend und für mich völlig überraschend aufgeflogen waren, einfach völlig ausflippte.
Und dann schlug sie mehrfach auf mein Gesicht und gegen meinen Kopf ein, so dass ich währenddessen unter einen kleinen Wohnzimmertisch flüchtete um darunter Schutz zu suchen. Und klar, “das tat weh, das war nicht schön für mich”, aber einfach alles andere dabei und danach, war halt einfach WESENTLICH und BEDEUTEND schlimmer.
Falls man sich hier schon ein wenig damit vertraut gemacht hat, wie das in meinem Fall “früher so so beim Thema Erziehung”, Vorbilder, Verantwortung und “offenem Umgang mit Problemen, innerhalb der Familiengruppe” gehandhabt wurde, der wird auch hier sofort wissen, dass ein solches Ereignis bei uns früher nicht umgehend "oder überhaupt", im Nachgang “ordnungsgemäß aufgekärt, und thematisert wurde", unter den Beteiligten Menschen, und der gesamten Gruppe, das also “Verletzungen gar nicht weiter behandelt, und damit die Probleme nicht behoben” wurden, und werden konnten.
Ja, und genau so war das in diesem Fall auch, da gab es kein klärendes Gespräch zwischen der Verantwortlichen Erzieherin und dem Kind, oder weiteren Beteiligten, oder es wurde überhaupt konkret weiter und sinnvoll darüber gesprochen. Es war nun mal passiert, alle waren traurig darüber, war blöd, aber "man sprach halt bei uns, nicht mehr großartig über solche Dinge".
Außer selbstverständlich, immer mal wieder hier und da nebenbei, öfter auch im Beisein Dritter. Und das richtig widerliche daran, man muss es sich wirklich auf der geistigen Zunge zergehen lassen, man muss das GESAMTE BEGREIFEN, für sich SELBST, und PERSÖNLICH. Man kann es aber gleich auch wieder ganz einfach projezieren, auf SO VIELES und auch im heutigen modernen und täglichen Leben, das alles was in unserer Gesellschaft, in den Gruppen, in den Systemen, überall einfach abläuft, und einfach immer weiter so laufen lassen wird.
Wenn dann mal darüber gesprochen wurde, dann wurde dabei nur hervorgehoben, wie schlimm dieses Ereignis damals “für meine kleine Schwester gewesen war, weil sie daneben saß und das leider mit ansehen musste”. 💉
Und derselbe Teenager, wird dann ein paar Jahre später verzweifelt in seinem Zimmer sitzen weil seiner großen Schwester "plötzlich was schlimmes passierte," und er eigentlich mit seinem Baseballschläger einen Mann tot schlagen will, weil er einfach nicht verstehen kann das alle Erwachsenen vor Ort einfach nur alles verheimlichen wollen, obwohl doch das Wort "Vergewaltigung" längst gefallen war...

Letzter Tag im Büro
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- Kategorie: Gesellschaft
Manchmal muss man eben aufgeben, um noch schlimmeres zu verhindern 🤷♂️
In beiden Fällen. 🤷♂️
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Den feinen Herrn Betriebsratsvorsitzenden, Monsieur Christophe, hab ich dann im Juli, "während der Entführungen von Oskar, zufällig nochmal auf einem Konzert getroffen".


